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Gladbecker Technikkurs-Schüler*innen zu Gast an der "Westfälischen Hochschule"
Geschrieben von: Seippel, Fleischhauer   
Montag, den 20. Dezember 2021

Gladbeck/Gelsenkirchen. Praxisnaher Unterricht zum Thema "Wasserstoffnutzung" stand jetzt für die Schülerinnen und Schüler des "Grundkurs Technik" der "Jahrgangsstufe Q2" der "Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule auf dem Plan.

Als Vorbereitung wurden im Technikunterricht alle lehrplanrelevanten Aspekte der Wasserstoffnutzung (Elektrolyse, Speicherung, Brennstoffzelle) erarbeitet, um anschließend bei einem  Besuch im "Energieinstitut der Westfälischen Hochschule" die Fachkenntnisse zu vertiefen .Speziell wurde den jungen Besucher*innen von einem Hochschulteam im Rahmen einer experimentellen Hochschulvorlesung das Thema“ Wasserstoffnutzung/ PEM-Brennstoffzelle" vermittelt.

Nach der Vorlesung gab es einen praxisnahen Unterricht im Labor. Hier konnten die Schüler*innen eigenständig "PEM-Brennstoffzellen" zusammenbauen und zu sogenannten "Stacks" verschalten. Zum Abschluss wurden diese "Stacks" auf einem Brennstoffzellen-Prüfstand analysiert und auf den erreichten Wirkungsgrad hin beurteilt.

Mit dem Projekt, so Gesamtschullehrerin und Kursleiterin Deniz Karakus, sollten die Schüler in erster Linie erfahren, dass auch für Laien heutzutage die Fertigung von einfachen Brennstoffzellen absolut möglich ist. Zudem erfülle die Wasserstoffenergie auch die Forderung, regenerativ erzeugte Energie speicherbar zu machen, wie zum Beispiel in Gastanks für den Antrieb von Elektrofahrzeugen. Ein aktueller Beitrag zum Thema "Energiewende" in Deutschland.

Bei der praktischen Umsetzung der genannten Teilprojekte im Hochschullabor wurden aber auch ganz besonders berufskundliche Aspekte angesprochen, die den Kursteilnehmern nun bei der Berufs- beziehungsweise Studienwahl helfen sollen. Denn es sollte besonders das Interesse an den so genannten MINT-Fächern geweckt und die Schüler*innen motiviert werden, entsprechende Ausbildungsberufe oder auch Studiengänge für ihren weiteren Weg in Erwägung zu ziehen. Organisiert wurde das Projekt vom Gladbecker zdi-Zentrum I+I=Z.Gladbeck.

Die Kosten für das Projekt übernimmt der gemeinnützige in Gladbeck ansässige „Verein zur Förderung erneuerbarer Energien und energieeinsparender Techniken (VEE e.V.)“ .